Book: Toxic
"The Serpent’s Kiss”, so der Originaltitel des Buches, konnte ich nicht mehr aus der Hand legen und habe wohl nur etwas mehr als 2 Tage zum durchlesen benötigt. Ein gutes Zeichen, finde ich.
Der deutsche Untertitel “Der Biss - Das Feuer - Die Hölle” lies mich noch vor der ersten Seite an religiöse Metaphern denken - und siehe da, entscheidende Teile des Plots sollten tatsächlich um Themen wie Religion, Moral, Gesellschaft, Normen, Psyche und Rache ranken…
Der Protagonist des Buches, Detective Sergeant Seamus Moynihan von der Polizei in San Diego, hat drei mysteriöse Morde an Männern aufzuklären. Die Körper der Mordopfer sind von schwarzen Flecken und aufgeplatzten Hautblasen übersät - Symptome wie sie bei Opfern des Ebola-Viruses festgestellt wurden.
Der Killer fesselt seine Opfer - allesamt Männer “in den besten Jahren” - an das Bett und foltert sie mit Schlangenbissen auf unvorstellbare Weise langsam und qualvoll, um nach vollbrachter Tat eine mysteriöse Botschaft zu hinterlassen.
Moynihan begibt sich auf die Fährte des Killers, stellt aber bald fest, dass sein Gegner intelligent ist und akribisch darauf bedacht, keinerlei Spuren an den Tatorten zu hinterlassen. Erst nach einigen “Ermittlungspannen”, die zur Suspendierung Moynihans führen, scheint Licht in’s Dunkel zu kommen und die Ermittlungen, die Moynihan im verborgenen mit Unterstützung seines Teams durchführt, führen zum Täter - denkt Moynihan wenigesten
Die Story endet in einem klassischen Showdown mit überraschender Wendung… das und die klischeehafte Erzählweise Sullivans werden in Rezensionen oft kritisiert. Für mich jedoch ist das insgesamt ein gelungener, sehr spannender Leseausflug, der irgendwo zwischen einem geplegten Schwarzenegger-Action-Streifen und der 80er-Seire Miami Vice angesiedelt werden kann
. Pech für diejenigen, die das nicht mögen - ich fand’s klasse


